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Deutscher Alpenverein - Sektion Schwaben - Regionalgruppe Sudeten

RG Sudeten
 
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  Die Sudetendeutsche Hütte in der Südlichen Granatspitzgruppe

 

Die Sudetendeutsche Hütte in Osttirol liegt im südlichen Teil der Granatspitzgruppe, zwischen der Venediger- und der Glocknergruppe, südlich des Tauernhauptkammes zwischen dem Felbertauerntunnel und der Rudolfshütte im Norden und den beiden Orten Matrei in Osttirol und Kals am Großglockner im Süden.

Nähere Informationen über Ausstattung und Bewirtschaftung
            www.sudetendeutsche-huette.de

 

  Merkmale der Sudetendeutschen Hütte

    •   Alpenvereinshütte - Kategorie I
    •   Einziger zentraler Stützpunkt in der südlichen Granatspitzgruppe
              in einer herrlichen Aussichtslage auf der Oberen Steineralm
    •   Hochalpine Wanderungen und Übergänge
    •   Ausgangspunkt zu den leicht erreichbaren 3000er Gipfeln der Muntanitzgruppe
    •   Interessante Klettertouren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden
    •   Stützpunkt für hochalpine Skitouren
    •   Wandergebiet mit hochalpiner Flora und Fauna
    •   Hütte bewirtschaftet von Ende Juni bis Mitte September
    •   Gütesiegel 'Mit Kindern auf Hütten'
    •   Seit 2003 hält die Sudetendeutsche Hütte das Umweltgütesiegel der Alpenvereine

 Umweltgütesiegel der Sudetendeutschen Hütte -    Ausschnitt

 

Etwas zur geschichten Entwicklung

Der Gebirgszug Sudeten liegt im Norden Böhmens und Mährens und reicht von der Elbe bis zur Oder. Ein Gebirgsland, das seit Jahrhunderten von Deutschen bewohnt war und zur Habsburger Krone gehörte.
   
Sudetendeutsche ist der Name für 3½ Millionen Deutsche in den geschlossenen Siedlungsgebieten Böhmerwald, Egerland, Nordböhmen, Nord- und Südmähren, ehemals Österreichisch-Schlesien, in den Städten Prag, Brünn, Olmütz usw., sowie in vielen Sprachinseln.
   
Sie mussten sich 1919 in den Staatsverband der Tschechoslowakei einfügen. 1945 ereilte sie das tragische Geschick der Vertreibung aus ihrer Heimat. Damit ging das Materielle verloren, die ideellen Werte wurden bewahrt und werden weiter gepflegt.
   
Von der Idee des Alpenvereins fasziniert - der Prager Johann Stüdl war einer der Gründer - entstanden seit 1870 in diesem Raum 18 Sektionen des 'Deutscher und Österreichischer Alpenverein' (DuOeAV), die aktiv an der Erschließung der Alpen teilnahmen und in wenigen Jahren 32 Hütten erbauten oder erwarben.
   
1919 gingen 10 Hütten und die Wegeanlagen in Südtirol verloren. 1929 ergriffen deshalb 7 Sektionen, damals im "Verband der Deutschen Alpenvereine im Tschechoslowakischen Staate" die Initiative, um unter großen Opfern gemeinsam die Sudetendeutsche Hütte zu errichten.
   
Durch die Vertreibung nach 1945 erlosch zunächst jede Aktivität, die Mitglieder wurden auf das Gebiet des heutigen Deutschland und Österreich verteilt. Bald nahmen aber 9 Sektionen in der Bundesrepublik Deutschland und 3 Sektionen in Österreich ihre Tätigkeit wieder auf. 13 Hütten, davon 8 in Osttirol, konnten dank des Eintretens des 'Österreichischen Alpenvereins' (ÖAV) den sudetendeutschen Sektionen zurückgegeben werden.
   
Vier Sektionen, ursprünglich in den deutschen Städten Aussig (1904), Saaz (1913) und Teplitz-Schönau (1886) im Westen und Troppau - Sektion Silesia-Troppau (1886) im Osten der Sudeten, schlossen sich 1977 zur Sektion SUDETEN des Deutschen Alpenvereins zusammen, die 1978 die Sudetendeutsche Hütte aus dem Gemeinschaftsbesitz übernahm.
   
2014 "verschmilzt" die Sektionen Sudeten mit der Sektion Schwaben und bildet innerhalb dieser Sektion die  Regionalgruppe Sudeten.

Obere Steineralm - Sudetendeutsche Hütte - Stellachwand (mi), Vorderer Kendlspitz (re), davor Dürrenfeldscharte